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Wie teuer soll der Sprit noch werden? – Der Einfluss der Ukraine

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Eine Gaspipeline.

Auch wenn die Ukraine rund 2000km von der Schweiz entfernt liegt, so ist sie auf einmal ganz nah. Was sich aktuell in diesem Land abspielt, so ist dieser Konflikt am eigenen Leib erfahrbar. Im Zentrum: die Rohstoffe. 

Der Ausgangspunkt – Die Schweiz und die Ukraine

Die Ukraine und die Schweiz sind seit Jahren Handelspartner. Die Schweiz ist für die Ukraine essentiell wichtig, da diese zu den Big 5 der Importeure gehört. 

Von der anderen Seite betrachtet sieht der Handel ein wenig anders aus: Zwar bezieht die Schweiz Waren aus der Ukraine, aber ist dennoch wenig anhängig. Falls der Konflikt jedoch weiter eskaliert, könne es dennoch zu Engpässen und Mangelerscheinungen führen.  

Was wären die direkten Folgen?

Wenn Engpässe und Mangelerscheinungen eintreten sollte, regelt der Markt den Preis – dieser würde steigen. Genannt sei hier beispielsweise der Ölpreis; die Nachfrage bleibt konstant, das Angebot wird knapper. Seit Dezember ist dies der Fall.
Bei der Gasversorgung sieht es schon ein wenig anders aus: Zwar ist Russland der größte Lieferant für Gas in die Schweiz, jedoch ist die Schweiz hiervon nicht mehr so abhängig. Die Ukraine dient hier als Transitland, doch spielt der Global Player USA eine größere Rolle in der Gasversorgung als noch vor ein paar Jahren. Dies wird unterstützt von Energieexperte Nikos Tsafos. 

Was ist dagegen zu tun?

Man könne sich nun natürlich einen Notvorrat anlegen, wie es von z. B. vom Sprecher des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung Grünwald geraten wird. Was nicht in Vergessenheit geraten sollte, dass der Bund einen Vorrat im Pflichtlager hat, falls die Wirtschaft das alleine nicht mehr stemmen könne. Diese Lager, geführt im Auftrag des Bundes, reichen für die ersten drei Monate mindestens. Diese beinhalten Grundnahrungsmittel für Mensch und Vieh. 

Wie teuer soll der Sprit noch werden?

Diese Frage lässt sich nicht korrekt beantworten, da es bis jetzt nur reine Spekulation wäre. Experten gehen allerdings davon aus, dass pro Liter ein Preis von 2 Franken bald gezahlt werden müsste. Wir sind kurz davor, einen solchen zu erreichen, auch da dieser in dieser Zeit gerade stetig ansteigt.

Bezugsquellen: 20 minuten – U. Urech; CSIS; AVENERGY Suisse; Tagesanzeiger
Bild: Pixabay