Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern). Am Mitwochmorgen kam es gegen 7.20 Uhr auf der B 104 zwischen Löcknitz und Rossow zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wollten zwei Autos, darunter ein Audi mit Anhänger und ein Renault, einen LKW überholen. Der 62-jährige Audi-Fahrer und der 37-jährige Renault-Fahrer setzten zum Überholen an, konnten den Vorgang jedoch nicht komplett beenden. Der Audi stieß mit einem im Gegenverkehr befindlichen Honda, der durch eine 62-jährige Frau gefahren wurde, zusammen. Der Renault kollidierte anschließend mit dem vor ihm fahrenden Audi.
Durch den Zusammenstoß der drei Fahrzeuge wurden alle Fahrer sowie die 8-jährige Mitfahrerin im Renault zum Teil schwer verletzt (Audi-Fahrer: schwerverletzt / Honda-Fahrerin: schwerverletzt / Renault-Fahrer und Mitfahrerin: leichtverletzt). Sie mussten durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser nach Pasewalk und Neubrandenburg gebracht werden.
Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Des Weiteren waren Kräfte der Feuerwehr vor Ort, um die Trümmerteile und auslaufende Betriebsstoffe zu beseitigen.
Zur Klärung der genauen Unfallursache kam zusätzlich ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz. Die Unfallstelle war für ca. dreieinhalb Stunden komplett gesperrt, weshalb es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kam.
Der Renault-Fahrer hat die polnische Staatsangehörigkeit. Die anderen Personen haben die deutsche Staatsangehörigkeit.
Bezugsquelle: Polizeiinspektion Anklam
Bild: Pixabay


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