St. Leon-Rot (Baden-Württemberg). Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Sattelzugs am frühen Donnerstagnachmittag, den 7. April, auf der A 5 bei St. Leon-Rot.
Ein 50-jähriger Mann war kurz vor 13 Uhr mit seinem Kleinlaster-Gespann, auf dem zwei Autos geladen waren, auf der rechten Fahrspur der A 5 in Richtung Frankfurt unterwegs. In Höhe St. Leon-Rot musste er verkehrsbedingt bremsen.
Der ihm nachfolgende 33-jährige Sattelzug-Fahrer bemerkte dies zu spät, versuchte noch zu bremsen, fuhr dem Kleinlaster-Gespann jedoch hinten auf. Auf dem Sattelzug war ein großes Stahlelement geladen, welches sich durch die Wucht des Aufpralls nach vorne ins Führerhaus der Sattelzugmaschine verschob. Der Fahrer des Sattelzugs konnte sich unverletzt selbst auf dem Führerhaus befreien. Auch der Fahrer des Gespann-Fahrzeugs blieb unverletzt.
Folgeunfall im Rückstau
Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt.
Im Zuge der weiteren Unfallermittlungen wird geprüft, inwiefern die Ladung des Sattelzug unzureichend gesichert war.
Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt kurzzeitig voll gesperrt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern derzeit noch an. Der rechte und mittlere Fahrstreifen sowie die Standspur sind derzeit noch gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 10 Kilometern Länge.
Im Rückstau ereignete sich ein weiterer Unfall. Der Fahrer einer dunkelgrauen Mercedes S-Klasse mit Schweizer Kennzeichen drängelte sich an mehreren Verkehrsteilnehmern vorbei und blieb dabei an einem Sattelzug hängen. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr er einfach weiter.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Mercedes geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Walldorf zu melden:
Telefonnummer: 06227 /3 5826-0
Bezugsquelle: Polizeipräsidium Mannheim – Presseportal
Bild: Pixabay


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