LKW-News

aktuell und informativ

A1 Effretikon – Winterthur-Ohringen: Ende im Dezember 2022 in Sicht

A1 Effretikon – Winterthur-Ohringen: Ende im Dezember 2022 in Sicht - LKW-News aktuell und informativ 1

Übersicht der zwei geplanten und teils abgeschlossenen Etappen.

Im Dezember 2022 soll das Projekt zur Erhaltung des Abschnitts Effretikon bis Winterthur-Ohringen der A1 abgeschlossen werden. Das Vorhaben gestaltet sich als Übergangslösung, bis der 6-Spur-Ausbau zwischen Winterthur-Töss und der Verzweigung Winterthur-Ost in Betrieb genommen werden kann. Diese Ausbauten sind voraussichtlich zum Ende 2035 geplant.

Die Bauarbeiten an der A1 zwischen den Abschnitten Effretikon und Wintertuhr-Ohringen sind bereits seit März 2020 im Gang. Wird die Vorarbeitszeit hinzugenommen, beschäftigt diese Stelle die Verantwortlichen bereits seit Mitte 2019. Da dieser Abschnitt seit Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre bereits genutzt wird, waren Sanierungsarbeiten unumgänglich.

Das Erhaltungsprojekt ist dabei in zwei Etappen unterteilt. Die erste Etappe (März 2020–Juli 2021), bei der sich auf Arbeiten im Abschnitt zwischen den Anschlüssen Töss und Wülflingen konzentriert wurde, ist bereits abgeschlossen. Derzeit befinden sich die Bauarbeiten in der zweiten Etappe (Juli 2021–Ende 2022), mit der Instandsetzung der Abschnitte Anschluss Effretikon bis Anschluss Töss sowie zwischen den Anschlüssen Wülflingen und Ohringen. Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) geht davon aus, dass die temporäre Verkehrsführung im November 2022 zurückgebaut werden kann.

Was wird gearbeitet?

Um die Lärmbelastung durch das Befahren der Autobahn in Zukunft niedriger zu halten, wird lärmarmer Belag eingebaut. Über- und Unterführungen, Leitplanken sowie Entwässerungen werden instandgesetzt. Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) sowie zusätzliche Signalportale werden erweitert. Die Verkehrseinschränkun-gen werden so niedrig wie möglich gehalten. Zwischen Töss und Winterthur-Nord ist die zusätzliche Befahrung des Pannenstreifens vorgesehen, sofern die Verkehrsdichte es verlangt. ASTRA weist darauf hin, dass lärmintensive Arbeiten, soweit es geht, tagsüber durchgeführt werden. Sollten sie aus strategischen Gründen nur nachts oder wochenends möglich sein, werden Anwohner darüber informiert.

Nächstes Jahr soll das Hammermühleviadukt saniert werden, allerdings ausschließlich über Nacht.

Bezugsquelle/Foto: Bundesamt für Straßen – ASTRA