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Rosenheim, München. Gleich zwei Mal konnten die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) München am ersten Aprilwochenende große Zigarettenaufgriffe verzeichnen.

Rosenheim, München. Gleich zwei Mal konnten die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) München am ersten Aprilwochenende große Zigarettenaufgriffe verzeichnen. - LKW-News aktuell und informativ

In Gepäckstücken unter Kleidung wurden die geschmuggelten Zigaretten von Zollbeamten entdeckt. (Foto: ZOLL)

Auf der A 8 auf Höhe Adelzhauser Berg Nord, Richtung Stuttgart, wurde am Samstag weit nach Mitternacht ein mit 4 Personen besetzter Kleintransporter kontrolliert. In diesem wurden insgesamt fast 29.000 Stück Zigaretten und 140 g Feinschnitttabak in unterschiedlichen Gepäckstücken aufgefunden. Für die nicht versteuerten Tabakwaren wurde ein Steuerbescheid in Höhe von über 5000 Euro erstellt und gegen den Fahrer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Einen Tag später, nachts um 2 Uhr, kontrollierte ein weiteres Zöllner-Team der KEV München einen aus Bulgarien kommenden Kombi mit acht Insassen auf der A94, Ausfahrt Markt Schwaben. Auch dieses Mal hatten die Zollbeamten ein gutes Gespür und sie unterzogen das Fahrzeug samt Inhalt einer weitergehenden Kontrolle, obwohl die Insassen angaben, nur die erlaubte Freimenge an Zigaretten mitzuführen. In diversen Gepäckstücken wurden insgesamt 30.760 Stück Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen aufgefunden. Auch hier entstand ein Steuerschaden von über 5.500 Euro.

In beiden Fällen übernahm das Zollfahndungsamt München die weiteren Ermittlungen, welches die beiden Verfahren an die zuständige Strafsachenstelle des Hauptzollamts Augsburg zur weiteren Bearbeitung weiterleitete.