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35. Internationaler ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring

35. Internationaler ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring - LKW-News aktuell und informativ

Das große Familienevent und seine Fans sind zurück

Nürburgring. Drei Tage Sonne pur, ein abwechslungsreiches Rennprogramm mit insgesamt zehn Rennen an drei Tagen, prall gefüllte Truckercamps und Tribünen und tolle Stimmung im für alle offenen Fahrerlager und den Attraktionen im Industriepark: Zwei Jahre mussten Fans und Teilnehmer auf die 35. Auflage des Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix warten. Und sie wurden für ihr Warten belohnt.

„Die gelungene Mischung aus Motorsport, Musik und Messe der Nutzfahrzeugbranche, gepaart mit familienfreundlichen Eintrittspreisen kommt bei den Besuchern an“, zog denn auch der Vorsitzende des ADAC Mittelrhein e.V., Rudi Speich, ein positives Fazit.

Denn nur hier kommen die Fans mit ihren Idolen so hautnah in Kontakt. Traditionell schauen auch immer viele Familien vorbei, deren Kinder sich in der „Family Event Area“ auf Hüpfburgen und Rutschen sowie beim Kistenklettern, Glücksrad und beim Bullenreiten austoben.

Der Motorsport kämpft derzeit mit dem Ruf, in die Welt des Klimawandels und der berechtigten Forderung nach Nachhaltigkeit nicht mehr zu passen. Das dies nicht so ist, zeigt gerade der Truck-Rennsport. Auf Drängen der ETRA, einer Tochtergesellschaft des ADAC Mittelrhein e.V., die Truckracing europaweit vermarktet, wurde im Rahmen der FIA-Kommission in diesem Jahr eine Nachhaltigkeitsarbeitsgruppe eingeführt, um weitere Aktivitäten zu koordinieren, voranzutreiben und umzusetzen. Dadurch stimmte das FIA World Motorsport Council, das höchste Gremium des Weltverbandes, der Reglementänderung zu, ab 2023 elektrische und hybride Renntrucks im Startfeld der Europameisterschaft zuzulassen. Bereits 2021 wurde die Serie von den Vereinten Nationen in ihr Programm UN Sport for Climate Action offiziell aufgenommen. Und als erste FIA Serie überhaupt, haben die Truckracer auf einen Kraftstoff umgestellt, der vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen stammt. Erstmals bereicherte auch ein Innovation-Camp den Industriepark am Wochenende und ein hochkarätig besetzter Innovation-Talk befasste sich mit einer ökologischeren Zukunft des Motorsports.

Einer der Schwerpunkte des Wochenendes waren die Rennen der Goodyear-FIA-ETRC-Rennen, den Läufen zur Truck-Europameisterschaft. Pech hatte hier der Weißenthurmer Sascha Lenz, der in der Gesamtwertung auf Platz 2 liegend, angereist war. Im ersten Rennen am Samstag schied er auf Platz 4 liegend mit einem technischen Defekt aus. Der Ungar Norbert Kiss gewann und baute schon hier die Führung in der EM-Wertung aus. Im zweiten Rennen des Tages, in dem die ersten zehn des ersten Rennens in umgekehrter Reihenfolge starten, sicherte sich Rookie Lukas Hahn seinen ersten Sieg im Rahmen der Serie.

Für Sascha Lenz begann das erste Rennen des Sonntags mit einem riesigen Schrecken, denn sein Truck wollte, aufgrund eines Batteriedefekts, in der Startaufstellung nicht anspringen. Glücklicherweise überlegte es sich das Aggregat noch vor dem Erlöschen der Startampel anders und so konnte sich der Lokalmatador mit dem von der Poleposition gestarteten Jochen Hahn ein packendes Rennen liefern. Im Ziel hieß der Sieger Jochen Hahn, gefolgt von Sascha Lenz und Antonio Albacete.

Dank einer großartigen Leistung in Rennen drei startete Jamie Anderson von der Pole Position in Rennen vier. Er kam schnell von der Linie weg, verteidigte seine Position vor dem angreifenden Téo Calvet und hielt die Führung in der ersten Runde.

Die ebenfalls großartig gestartete Steffi Halm war ihm in der Anfangsphase dicht auf den Fersen, ein Überholen war aber nicht möglich.

Norbert Kiss zeigte sich in gewohnter Form, kämpfte sich durch das Feld und zog drei Runden vor Schluss an Halm vorbei auf den zweiten Platz. Er konnte letztlich aber den Rückstand von vier Sekunden nicht aufholen. Die Ziellinie passierte Anderson vor Kiss und Halm.

Gut angekommen sind auch vier Rennen zur französischen Meisterschaft, die erstmals komplett beim ADAC Truck-Grand-Prix zu Gast waren. Und es wehte ein Hauch von LeMans über den Nürburgring. Im Rahmen des Prototype-Cup Germany wurden am Samstag und Sonntag jeweils einstündige Rennen in der LMP3-Klasse ausgetragen. Sehr zur Freude auch der kleinen Fans, die an den schnellen „flachen Flundern“ sichtlich Spaß hatten.

Der ADAC Truck-Grand-Prix gehört zu den größten Nutzfahrzeugmessen in Deutschland. Damit erweist er sich nicht nur als Zuschauermagnet, sondern ist für Spediteure, Logistiker, Transportunternehmer und Lkw-Fahrer ein wichtiger Branchentreff. Und sie erlebte bei dem tollen Sommerwetter einen Riesenandrang der vielen Besucher. 

Das gemeinsame TruckSymposium von ADAC Mittelrhein e.V. und TÜV Rheinland beschäftigte sich in seiner 15. Auflage mit dem Thema „Fahrerinnen, Antriebswende, Infrastruktur – Epochale Herausforderungen für Güterverkehr und Logistik“. Alle Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um den Parkplatzmangel für LKW auf Autobahnen zu mindern, lautete eine der sechs Kernforderungen der Fachtagung die erstmals von Professor Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, moderiert wurde, an die Politik und Verwaltung. Nach Ansicht der Experten vor Ort werde sich der Fahrermangel in der Transportbranche von derzeit 80.000 offenen Stellen auf geschätzt 160.000 im Jahr 2030 verdoppeln. Hier bedürfe es unter anderem einer strategischeren Planung und der Unterstützung deutscher Unternehmer, bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte.

Unter dem beim spektakulären Feuerwerk in der Müllenbachschleife hell erleuchteten Motto „Ihr seid wieder da “ mit einem Herz dahinter, spielten in der Müllenbachschleife am Freitag und Samstag Countrygrößen wie Tom Astor und Truck Stop auf.

Ja, sie war wieder da, die große Truck-Grand-Prix-Familie. Dies unterstreichen auch die Besucherzahlen. Allein am Samstag pilgerten 41.000 Fans an den Ring (Sonntag 31.000, Freitag 25.000).

Fazit: Es war ein von vielen ersehntes und gelungenes Comeback der vielleicht vielseitigsten Veranstaltung am Nürburgring.

Herzlichen Dank an:

Text: Kommunikation & Marketing ADAC Mittelrhein e.V. Viktoriastraße 15, 56068 Koblenz  

Bilder:

Iveco Magirus AG, Patrick Wanner, Deutschland

Ulm, 05.07.2022

IVECO auf dem Truck-Grand-Prix 2022​

Nach zwei Jahren Pause auf dem Nürburgring ist es vom 15. bis 17. Juli 2022 endlich wieder so weit: Der 35. Internationale ADAC Truck-Grand-Prix findet nach der pandemiebedingten Zwangspause im Jahr 2020 und der Flut-Katastrophe im letzten Jahr wieder statt. IVECO ist auch heuer wieder die zuverlässige Konstante auf dem Nürburgring. Dabei unterstützt der Nutzfahrzeughersteller nicht nur die Teams Schwabentruck und Hahn Racing, also „Die Bullen von IVECO“, sondern ist als einziger Fahrzeughersteller mit einer Ausstellungsfläche im Fahrerlager vor Ort

IVECO Highlights auf dem Truck-Grand-Prix 2022

IVECO Ausstellungsfläche im Fahrerlager

IVECO ist als einziger Nutzfahrzeughersteller als Aussteller auf dem Truck-Grand-Prix 2022 vertreten. Auf rund 325 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert IVECO sein umfangreiches Produktportfolio. Die Truck-Race-Fans haben dabei die Möglichkeit, den Daily, einen X-WAY Abrollkipper und eine Auswahl der unterschiedlich motorisierten S-WAY Sattelzugmaschinen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Highlight der Ausstellung und ein kleiner Preview auf den im September anstehenden Caravan Salon ist der Prototyp eines universell einsetzbaren Daily, der sich mit wenigen Handgriffen von einem Transporter in ein schlichtes Reisemobil verwandeln lässt. Entsprechend den Nachhaltigkeitszielen der European Truck Racing Association (ETRA) ist ein Schwerpunkt der Ausstellung den regenerativen fortschrittlichen Kraftstoffen Bio-LNG und Bio-CNG gewidmet, mit denen sich schon heute ein nahezu CO2-neutraler Straßengüterverkehr darstellen lässt. Weitere IVECO Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind im Truck Grand Prix Innovation Camp zu sehen.

IVECO Rahmenprogramm

Auf der Ausstellungsfläche ist natürlich immer etwas geboten, neben einem Fan-Shop gibt es zum Beispiel das beliebte IVECO Glücksrad. Für Autogrammjäger stehen am 16.07. um 13:30 Uhr und am 17.07. um 11:35 Uhr Autogrammstunden mit Steffi Halm und Emma Mäkinnen vom Team Schwabentruck und mit Jochen Hahn und Lukas Hahn vom Team Hahn Racing an. Am 16.07. um 10:00 Uhr und am 17.07. um 16:05 Uhr können die Fans zudem diverse IVECO Fahrzeuge bei zwei exklusiven IVECO Korsos bewundern.

IVECO S-WAY LNG gewinnen – Spendenaktion zugunsten des

Fluthilfe-Ahr e. V.

Während des Truck-Grand-Prix startet IVECO ein Online-Gewinnspiel. Die Teilnehmer haben die Chance, einen top ausgestatteten IVECO S-WAY LNG im Pace Truck Design für einen Monat zu gewinnen. Die LIQUIND 24/7 GmbH steuert zudem 1.000 Kilogramm LNG bei. Das heißt für den Gewinner kostenfreie Fahrt für bis zu 4.000 Kilometer, denn das Fahrzeug ist in Deutschland mautbefreit. Im Anschluss an die Gewinnspielteilnahme besteht die Möglichkeit, eine freiwillige Spende in beliebiger Höhe zugunsten des Fluthilfe-Ahr e. V. zu tätigen. Die Spende hat dabei keinen Einfluss auf die Gewinnchance.

CharityPartyTruck in der Müllenbachschleife

IVECO und weitere Partner unterstützen zudem den FERNFAHRER CharityPartyTruck des ETM-Verlags. In der Müllenbachschleife steht ein IVECO S-WAY mit Kögel Auflieger, den TIP Trailer Services zur Verfügung stellt. Rund um das Fahrzeug heizt ab Freitag ein DJ allen Passanten richtig ein. Gegen eine freiwillige Spende ebenfalls für den Fluthilfe-Ahr e. V. gibt es einmalige Erinnerungsfotos aus der Fotobox. Dabei stehen zahlreiche Motive zur Wahl.

Unterstützung der Rennteams

IVECO ist bei der Truck-Racing-Europameisterschaft (ETRC) 2022 als technischer Sponsor „Der Bullen von IVECO“, einer Partnerschaft zwischen den Teams Schwabentruck und Hahn Racing, vertreten. IVECO unterstützt die Teams mit den neuen IVECO S-WAY-R Race Trucks, die für die aktuelle Saison eine deutliche Überarbeitung erhielten, um die Leistung zu steigern und gleichzeitig die Emissionen weiter zu senken. Dabei sind die Renntrucks dank des synthetisch hergestelltes HVO (Hydrogenated Vegetable Oils) der neuesten Generation ohnehin schon sauber unterwegs. Truck Racing ist die erste FIA-Rennserie, die HVO für die Renntrucks vorschreibt. Für die Nutzung von HVO entsprechend der DIN EN 15940 in den Cursor-13-Rennmotoren sind keine technischen Umrüstungen oder spezielle Anpassungen erforderlich.

IVECO Pace Truck

Noch sauberer als die Renntrucks ist nur der IVECO S-WAY LNG Pace Truck unterwegs. Wie alle Natural-Power-LNG-Fahrzeuge von IVECO ist auch der Pace Truck „Bio-LNG ready!“ und senkt beim Einsatz von Bio-LNG deutlich die Stickstoffdioxid- und Ruß-Emissionen sowie den CO2-Ausstoß um bis zu 95 Prozent im Vergleich zu einem Diesel-Lkw. Der Pace Truck, zu Deutsch Sicherungs-Lkw, kommt bei allen Rennen als Fahrzeug vor dem Renntross in der Einfahrrunde und vor dem fliegenden Start zum Einsatz. Zudem neutralisiert er bei Gefahrensituationen, beispielsweise nach einem Unfall oder bei extrem widrigen Wetterverhältnissen, das Rennen und gewährleistet so die Sicherheit der Fahrer.

Team Schwabentruck setzt weiter auf Frauenpower

Team-Schwabentruck-Stammfahrerin Steffi Halm bekommt beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring Unterstützung durch Emma Mäkinen. Die 24-jährige finnische Motorsportlerin fährt den zweiten Truck des Teams mit der Startnummer 28. Die Studentin ist den IVECO S-WAY R Renntruck bisher nur auf dem Steilkurvenoval der Iveco Magirus AG im Ulmer Donautal und einige Runden auf dem Motodrom im tschechischen Most gefahren und kann es kaum erwarten, auf dem Nürburgring zu zeigen, dass sie es ernst mein