
Steckbrief
| Name: | Monika Nabholz |
| Geburtsdatum und -ort: | 2. Oktober 1969 in Zürich |
| Heimatort: | Oberhofen am Thunersee |
| Geschlecht: | weiblich – transient |
| Zivilstand: | geschieden |
| Mein Lebensmotto: | Mit Sonne im Leben! |
| Mein Ziel für unser Klima: | Einen kleinen Beitrag für eine bessere Umwelt zu leisten |
| Mein Wunsch: | Etwas Grosses aufbauen |
Mein Werdegang
Ich bin in Urdorf bei Zürich (Schweiz) aufgewachsen. Meine obligatorische Schulzeit habe ich während neun Jahren in einer Sonderschule in Thalwil in Kleinklassen absolviert.
Durch den langen Schulweg von über einer Stunde war ich oft mit dem Zug unterwegs und habe grosse Freude am Reisen mit der Bahn erfahren. Schon damals wurde deshalb mein Interesse geweckt, ein Bahn-Nachrichten-Magazin zu veröffentlichen.
Etwa ab der 5. Klasse begann ich mich auch für den Fussball zu begeistern, wobei ich im alten Hardturm-Stadion in Zürich viele tolle Spiele live vor Ort mitverfolgte. Dabei kam es auch zu Begegnungen mit grossen Namen und Persönlichkeiten des Fussballs, wie etwa mit den Spielern der brasilianischen Nationalmannschaft. Am Freitag, dem 17. Juni 1983, besuchte ich im Alter von 13 Jahren das Fussball-Länderspiel zwischen der Schweiz und Brasilien vor 60’000 Zuschauern im ausverkauften Basler St.-Jakob-Stadion. Bei diesem Anlass erlangte ich Zugang zum Hotel International in Basel, in dem die Spieler der brasilianischen Nationalmannschaft Quartier bezogen hatten. So kam ich mit Hilfe eines Dolmetschers zu einem Interview mit dem Fussballstar Sócrates und konnte an diesem Nachmittag Unterschriften von der gesamten Nationalmannschaft sammeln.
Die Medien übten bereits während meiner Schulzeit (1977 bis 1986) eine grosse Faszination auf mich aus. Schon zu dieser Zeit befasste ich mich mit diesem Thema und informierte mich über das Fernsehen, Radio und Tageszeitungen über das tägliche Weltgeschehen. Während meines letzten Schuljahres (1985/86) beschlossen wir innerhalb der Schulklasse, in unserer Freizeit ein eigenes Schüler-Magazin mit sechs fixen Ausgaben zu produzieren und herauszugeben, über das ich die Leitung übernahm. Aufgrund meines schulischen Werdegangs war ein Medien-Beruf nie ein Thema für mich. Während der Sommerferien besuchte ich jedoch oft Führungen durch die Räumlichkeiten des Schweizer Fernsehens und war auch des Öfteren bei Proben und Live-Sendungen mit dabei. Da mich die Herstellung von Fernsehsendungen bereits zu dieser Zeit faszinierte, war es ein tolles Erlebnis, zum Höhepunkt einer Führung einmal auf dem Platz des Moderators der Tagesschau sitzen zu können.
Zudem faszinierte mich der Zürcher Lokal-Radiosender Radio 24, der im Jahr 1982 sein Programm noch von Italien aus in die Schweiz ausstrahlte. Ich besuchte die damalige Redaktion von Radio 24, die sich in kleinen Räumlichkeiten an der Limmatstrasse in Zürich befand. Bei dieser Gelegenheit nahm ich das stete Rattern der verschiedenen Telex-Fernschreiber wahr, die bedrucktes Papier auswarfen, mit dessen Hilfe der Redakteur Meldungen verfasste für einen Moderator, welcher sich in Cernobbio (nahe Como, Italien) befand. Diese Meldungen wurden mit einem – damals noch mit einem sehr grossen und klobigen Metall-Gehäuse ausgestatteten – Fax-Gerät als Papiere im A4-Format zum Moderator in Cernobbio übermittelt. Später, in den Jahren 1983 bis 1990, als Radio 24 sein Programm von der Konradstrasse in Zürich aus sendete, besuchte ich den Sender beinahe wöchentlich.
Schon in meiner Jugend habe ich gerne Vorträge gehalten und bis heute trete ich selbstbewusst vor Publikum auf.
Im Jahr 1986 kam es zu einer Volksabstimmung über das Stimm- und Wahlrecht ab 18 Jahren auf kantonaler Ebene. Als ich über die Medien vernahm, dass ein Komitee für dieses Anliegen gesucht wurde, war ich als neutrale Person von Beginn an bis zur Auflösung dieses Komitees mit vollem Einsatz dabei. Dabei konnte ich den Medien gegenüber bereits im Alter von 17 Jahren Auskünfte erteilen! An einem Samstag kurz vor der Abstimmung richtete ich in Urdorf einen Stand ein, um für das Anliegen zu werben. Nachbarn gleichen Alters unterstützten mich spontan dabei. Das Anliegen wurde in Urdorf schliesslich mit sechs Ja-Stimmen mehr angenommen. Rückblickend glaube ich, dass dieses Resultat auch auf meine spontane Stand-Aktion zurückgeführt werden kann. Leider gab es in anderen Gemeinden keine vergleichbaren Bemühungen oder Bewegungen, weswegen dieses Anliegen an der Urne schliesslich scheiterte. Ich führe dies darauf zurück, dass es zu wenige Jugendliche gab, die bereit waren, sich für ein solches Anliegen einzusetzen. Im Jahr 1991, als die Schweiz „700 Jahre Eidgenossenschaft“ feierte, wurde das Anliegen von der Schweizer Bevölkerung schliesslich angenommen.
Ich war oft mit dem Velo in und um Zürich unterwegs, auch im Winter bei Schnee und Eis. Meinen Führerschein machte ich im Alter von 23 Jahren. Nach einem 10. Schuljahr begann ich eine Ausbildung zur Lebensmittel-Verkäuferin mit einem Zusatzlehrjahr als Detailhandelsangestellte. Beide Ausbildungen habe ich mit Diplom abgeschlossen. Danach war ich für mehrere Jahre im Lebensmittelverkauf tätig. 1998 wechselte ich in die Logistik und konnte dabei Erfahrungen in vielen Klein- und Grossbetrieben sammeln.
Von 1996 bis 2007 war ich glücklich verheiratet mit einer Thailänderin. Im Jahr 2002 unternahm ich einen Versuch, Kleider nach Mass fix und fertig in Thailand schneidern zu lassen. Dazu hielt ich über 5’000 verschiedene Stoffmuster in einem Koffer bereit, aus denen Kundinnen und Kunden Stoffe für Kleidungsstücke ihrer Wahl aussuchen konnten.
Aufträge wurden nach Bangkok übermittelt, die benötigten Stoffe wurden über die Familie vor Ort auf dem Markt pro Meter eingekauft und anschliessend für die Produktion an verschiedene Schneidereien geliefert. Die fertiggestellten Kleidungsstücke erreichten die Schweiz dann per Luftfracht, wobei ich diese am Flughafen Zürich selbst verzollte und aufbereitete, bevor sie an die Kundschaft ausgeliefert wurden. Leider führten die Trennung von meiner Lebenspartnerin im Jahr 2007 sowie der Umstand, dass zu wenig Umsatz erreicht wurde, dazu, dass ich diese selbständige Tätigkeit schliesslich einstellen musste.
Bei der Beratung von Kunden spürte ich zu dieser Zeit oft, dass den Kunden nicht genau klar war, wie die fertiggestellten Kleidungsstücke aussehen könnten oder sollten. Diese Erfahrungen sind für mein neues Konzept KLEIDER-IDEE besonders wertvoll, da sie mir gezeigt haben, wie wichtig individuelle Beratung und passgenaue Lösungen für nachhaltige und zufriedenstellende Ergebnisse sind.
Ich verfüge über sechs Jahre Erfahrung mit der Kleider-Einzelproduktion in Fernost!
Zum Ende des Jahres 2015 habe ich meinen LKW-Führerschein (Solo-Lastkraftwagen) bestanden. Eine Stelle als LKW-Pilotin auf einem Mulden-LKW habe ich dann im Sommer 2016 angetreten. Der Beruf hat mich sehr fasziniert und ich habe viele Weiterbildungen besucht.
Auf Ende Januar 2018 hin bekam ich eine temporäre Anstellung bei der Schweizerischen Bundesbahn auf einem 4-Achs-Kran-LKW (78 Metertonnen). Diese Anstellung erhielt ich unter anderem deshalb, weil ich im Besitz eines Lernführerscheins für Kran-LKWs war. Dabei konnte ich längere Touren fahren sowie alleine 6-Meter-Baustellen-Container aufziehen und diese fachgemäss wieder zurücksetzen. Die Position endete im Juni 2018 im Rahmen einer Umstrukturierung.
Seit 2018 bilde ich mich kontinuierlich in Logistik und Transport weiter – unter anderem in den Bereichen LKW-Anhänger, Kran und Mobilkran, Gefahrgutberatung sowie als Disponentin mit Höherer Fachprüfung (HF). Auch wenn nicht jede Prüfung bestanden wurde, hat mir jede einzelne wertvolle Erfahrungen, Erkenntnisse und neuen Antrieb für meinen beruflichen Weg gebracht.
Dafür habe ich im Herbst 2020 eine Weiterbildung als Personal-Assistentin erfolgreich abgeschlossen. Dank dieser Weiterbildung verfüge ich nun über gute Kenntnisse im Personalwesen der Schweiz. In deutsches und österreichisches Arbeitsrecht muss ich mich jedoch noch einarbeiten. Mitte März 2020 erhielt ich eine Teilzeit-Anstellung im Stundenlohn als LKW-Pilotin bei einem Kleinunternehmen. Dort war ich jeweils nachmittags mit viel Freude am Beruf mit dem LKW unterwegs, um Transport-Aufträge auszuführen. Leider verlor ich diese Stelle durch unglückliche Umstände.

Mein Einsatz kennt keine Pause:
Ich bin hier, um Schritt für Schritt ein neues Projekt erfolgreich aufzubauen!

