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LogServ testet elektrische Zugmaschine der Zukunft

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Die elektrische Terminal Zugmaschine von MAFI hat den Praxistest bestanden.

Ökologische Nachhaltigkeit gewinnt immer weiter an Bedeutung, auch in der Logistik. Als Vorreiter im Einsatz von Elektromobilität im Schwerverkehr setzte LogServ testweise die elektrische Terminal Zugmaschine T 230e, der Firma MAFI Transport-Systeme GmbH, bei Vorladefahrten ein.

204 kW-Motor, 90 Tonnen Systemlast: die Eckdaten des MAFI T 230e sind beeindruckend. Auch im Testlauf, den LogServ Ende 2021 am voestalpine Werksgelände in Linz erfolgreich durchgeführt hat, konnte die elektrische Zugmaschine eindrucksvoll beweisen, was sie kann. Auf einer vier Kilometer langen Strecke zwischen Vorladepark und Beladestelle wurde ein seriennaher Prototyp des starken   MAFI T 230e gemeinsam mit den Speditionspartnern Gartner und Schneckenreither, die Vorladefahrten für Frächter im Auftrag von LogServ durchführen, einen Monat lang an die oberste Belastungsgrenze gebracht. LogServ ist damit auch im elektrischen Transport einen Schritt voraus, denn österreichweit setzte das Unternehmen bei diesem Test als erstes den „e-MAFI“ ein.

Bisher wurden Sattelauflieger mit einer herkömmlichen LKW-Zugmaschine vom Vorladepark ins Werk gezogen. Der elektrische Terminal Tractor bietet hier im Hinblick auf die weitere Dekarbonisierung eine interessante nachhaltige Alternative. Trivial ist der Einsatz von Elektromobilität im fordernden Güter- und Schwerverkehr dennoch nicht. Für den Dauerbetrieb müssen Infrastruktur sowie Know-how rund um Reparatur und Wartung angepasst werden. Adaptionen, die sich bei diesem Zukunftspotenzial aber durchaus lohnen, denn die Tauglichkeit des T 230e hat sich auch in der Praxis bestätigt. Der Testbetrieb hat die Anforderungen und Erwartungen aller Beteiligten mindestens erfüllt, teilweise sogar übertroffen. Somit gilt grünes Licht für die weitere praktische Erprobung und das Ausloten zusätzlicher Möglichkeiten.

Bezugsquellen: logserv – Pressemitteilung
Bild: logserv