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Scania plant Teststrecke für autonomes Fahren in Schweden

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Planzeichnung der Teststrecke in Schweden

Die Entwicklung von autonomen und elektrifizierten Fahrzeugen schreitet rasch voran. Scania plant daher weitere Investitionen im schwedischen Södertälje: eine neue Teststrecke, auf der zukünftige Fahrzeuge im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Scania getestet und gefahren werden.

„Unser Ziel ist es, bei der Elektrifizierung schwerer Fahrzeuge führend zu sein und im Laufe der Zeit auch unsere Fähigkeiten bei autonomen Fahrzeugen auszubauen. Um an der Spitze zu bleiben, sind grosse Investitionen erforderlich. Wir evaluieren und prüfen die Möglichkeit, eine Teststrecke zu bauen, die für künftige Fahrzeuge geeignet ist, um die Nachfrage nach autonomen und elektrifizierten Fahrzeugen zu decken, die wir kommen sehen“, sagt Anders Williamsson, Head of Industrial Operations bei Scania.

Scania hat vor kurzem eine neue Giesserei fertiggestellt, und die Arbeiten an einem neuen Gebäude für die Batteriemontage sind im Gange, beide befinden sich in Södertälje. Nun plant Scania eine weitere Investition in Höhe von rund 975 Millionen Schwedische Kronen (das entspricht etwa 94 Millionen CHF; Anm.d.Red.), diesmal für eine neue Teststrecke sowie für die Erweiterung der bestehenden Strecken.

Bauantrag ist gestellt

„Wir investieren weiterhin lokal in Södertälje, um nahe an der gesamten Produktions-, Entwicklungs- und Testkette zu sein. Das ist nicht nur für Scania wichtig, sondern auch für die Fahrzeuge im Grossraum Stockholm und für Schwedens Fähigkeit, bei der Entwicklung nachhaltiger Verkehrslösungen eine Führungsrolle zu übernehmen“, sagt Williamsson.

Wenn der Antrag von Scania bei der Provinzverwaltung in Länsstyrelsen angenommen wird, sollen die Arbeiten im Jahr 2022 beginnen und mindestens bis 2026 andauern.

Bezugsquellen: Scania Schweiz – Presseportal